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  • AutorenbildKatrin Gerner

Das Ayurvedische Prinzip – die 3 Doshas


Frau die Lavendel-Strauch hält

Ayurveda: entspannende Ganzkörpermassage mit viel Öl

Die Ayurveda Massage ist Teil des indischen Ayurveda und gilt vor allem im Wellness-Segment als beliebte Behandlungsform. Duftende Öle schmeicheln der Haut, sanfte Massagebewegungen aktivieren müde Lebensgeister und beruhigende Musik sorgt für Zustände tiefster Entspannung. Bei mir erfährst du alles zur Geschichte, der Wirkungsweise und dem Ayurveda-Massage Angebot.


Was ist eine Ayurveda Massage?

Die Ayurveda Massage ist ein Teil der indischen Heilkunst des Ayurveda, was ins Deutsche übersetzt soviel wie “Wissen vom Leben” bedeutet. Die ältesten Aufzeichnungen der Ayurveda Massage sind über 3.500 Jahre alt. Das macht die indische Art der Massage zu einer der ältesten Massagetechniken der Welt. Im Rahmen einer Wellnessbehandlung wird zumeist die "Abhyanga" angewendet. Dieser Begriff bezeichnet eine Ganzkörpermassage mit viel Öl, welches mit verschiedensten Kräutern angereichert ist. Hierbei werden in der Regel alle Körperteile mit unterschiedlichen Techniken wie der Akupressur und den klassischen Handgriffen massiert. Ein Fokus liegt aber auf fließenden und sanften Bewegungen, die zur Entspannung des Körpers und Geistes beitragen.


Gibt es verschiedene Formen der Ayurveda Massage?

Ja, die gibt es: Gelegentlich lassen sich die Anwendungen auch einzeln als Teilkörpermassage buchen. Beispiele wären eine Ayurveda Gesichts- und Kopfmassage, eine Rückenmassage und eine Fußmassage. Der Unterschied zu anderen Teilkörpermassage ist, dass bei der ayurvedischen Form mit sehr viel Öl gearbeitet wird – ähnlich der Lomi-Lomi-Nui Massage und der Aromaöl Massage. Eine weitere Form der Ayurveda Massage ist die “Garshan”, eine Trockenmassage (ohne Öl) mit Seidenhandschuhen. Diese sorgen für eine Anregung der Durchblutung des Bindegewebes. Zudem ähnelt die Behandlung der Lymphdrainage und wirkt entschlackend und anregend auf dem Lymphfluss. Den Beauty-Effekt gibt es gratis dazu: Durch das leichte Peeling mit den Handschuhen werden überschüssige Hautschüppchen entfernt.


Wirkungsweise des Ayurveda und der ayurvedischen Massage

Auf dem asiatischen Kontinent gilt Ayurveda als wissenschaftlich anerkannte Heilmethode. In Deutschland und anderen westlichen Ländern, gelten Ayurveda-Behandlungen als Wellness-Therapie. Dennoch: Die Wirksamkeit ist erprobt und erfreut sich in unseren Breitengraden großer Beliebtheit. Doch Ayurveda ist nicht nur eine einzelne Maßnahme, sondern beschreibt ein System aus verschiedenen Behandlungsformen der Alternativmedizin. Die Massage nach ayurvedischer Art ist also nur eine Einzelmaßnahme aus einem großen Pool von Maßnahmen. Zum ganzheitlichen System gehört auch eine spezielle Ernährungslehre.


Das ayurvedische Prinzip

Das ayurvedische Prinzip basiert auf den drei “Doshas”, den Lebensenergien des Menschen. Dazu gehören das Bewegungsprinzip Vata (Wind, Luft und Äther), das Feuer- bzw. Stoffwechselprinzip Pitta (Feuer und Wasser) und das Strukturprinzip Kapha (Erde und Wasser). Der Begriff “Dosha” bedeutet soviel wie “Fehler(potential)”. Alle drei Doshas kommen in jedem Organismus in unterschiedlich stark ausgeprägter Form vor. Befinden sich die drei Energien im Gleichgewicht, ist der Mensch zufrieden und gesund. Überwiegen gewisse Doshas, gilt es, diese mithilfe von Behandlungen abzuschwächen. Dafür werden sowohl ayurvedische Arzneimittel, als auch Fastenprogramme und eben Massagen als Therapieform genutzt.


Wann wird eine Ayurveda Massage angewendet?

Bei der Ayurveda Massage lässt sich eine positive Wirkung auf Muskulatur, Sehnen und Bänder feststellen, da diese durch die Massage gelockert werden. Wer unter akuten oder chronischen Verspannungen leidet, ist bei einer Ayurveda Massage gut aufgehoben. Zudem fördert die Ayurveda Massage die Durchblutung der Haut, was ganz nebenbei einen tollen Beauty-Effekt hat. Medizinisch gesehen wird der Lymphfluss angeregt, was für den Abtransport von Schadstoffen aus dem Körper sorgt. Auf Basis der Energielehre, bei der verschiedene Energiepunkt auf der Hautoberfläche mit den darunter liegenden Energiebahnen verbunden sind, wirkt eine Ayurveda Massage zudem positiv auf Organe wie Herz und Lunge.


Ayurvedische Massage bei Gelenkschmerzen

Auch schmerzhafte Gelenke können mit der traditionellen indischen Massage behandelt werden. Das mit Kräuterextrakten angereicherte Öl fördert die Bildung von Schmierflüssigkeit in den Gelenken, die dadurch beweglicher werden. Generell ist das Wirkspektrum dieser Massageart sehr groß, indem sie den gesamten Stoffwechsel anregt. Über allem steht ein Erholungswert, der besonders gestressten Menschen neue Kraft für den Alltag verleiht.


Ablauf der Ayurveda Behandlung

Wie eine Ayurveda Massage abläuft, hängt von der Art der Behandlung ab. Wie eingangs beschrieben wird im Rahmen einer Wellnessmassage meist der ganze Körper mit viel Öl massiert. Diese Form der Ayurveda Massage nennt man “Abhyanga”. Meist fängt die Masseurin bzw. der Masseur am Rücken an, wo die Muskulatur und Energiebahnen durch verschiedene Techniken bearbeitet werden. Anschließend folgen die Beine, Arme und der Kopf. Bei einer der beschrieben Ayurveda Teilkörpermassagen wird hingegen lediglich ein bestimmter Bereich des Körpers behandelt.


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